Wackelt der Video-Beweis? DFB-Präsident Grindel äußert sich kritisch zum Video-Assistenten

DFB-Präsident Reinhard Grindel hat sich überraschend kritisch zum Umgang mit dem Videobeweis geäußert. Droht jetzt sogar die Abschaffung des umstrittenen Video-Assistenten?

Reinhard-Grindel

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Präsident Reinhard Grindel vom Deutschen Fußball-Bund (DFB) drängt auf einen dosierteren Einsatz des Videobeweises in der nächsten Bundesliga-Saison. „Die Latte, wann der Video-Assistent aktiv wird, liegt durch das IFAB-Protokoll (Fußball-Regelhüter, d. Red.) sehr hoch – höher, als es mancher Video-Assistent in der Bundesliga in der letzten Saison erkannt hat. Es wurde zu oft eingegriffen“, sagte der DFB-Boss im Gespräch mit der Sport Bild (Mittwoch-Ausgabe).

Daher sei es wichtig, dass beim Schiedsrichter-Lehrgang vor Saisonstart in Grassau noch einmal „eine ganz klare Ansage“ erfolge, wie der Videobeweis umzusetzen sei. „Es muss deutlich sein, dass wirklich nur bei klaren und offensichtlichen Fehlern, bei denen jeder Schiedsrichter zu einem anderen Ergebnis kommen würde, der Video-Assistent eingreift und eine Korrektur anregt“, erläuterte der 56-Jährige.

Ein Abschied des Video-Assistenten ist also weiterhin kein Thema…

[Quelle: SId]

Über den Autor

Moritz @Fussballbuzz

Moritz ist der Chefredakteur von Fussballbuzz.de. Bereits seit 2006 bloggt er, seit 2010 auch über Fußball und seit 2017 bei Fussballbuzz.de.