Uli Hoeneß nennt Gründe für die Ancelotti-Entlassung

Nach der Entlassung von Carlo Ancelotti drängen immer mehr Informationen über die Hintergründe der Trennung zwischen dem Italiener und dem FC Bayern an die Öffentlichkeit. Auch FCB-Präsident Uli Hoeneß hat sich mittlerweile zu den Beweggründen der Münchner geäußert.

Uli Hoeneß. By Harald Bischoff (Own work), cropped [CC BY-SA 3.0], via Wikimedia Commons

Uli Hoeneß. By Harald Bischoff (Own work), cropped [CC BY-SA 3.0], via Wikimedia Commons

Die Entlassung von Carlo Ancelotti beim FC Bayern ist derzeit das bestimmende Thema in Fußball-Deutschland. Noch nie zuvor in der Geschichte der Bayern hat man sich so früh in der Saison von einem Trainer getrennt. FCB-Boss Karl-Heinz Rummenigge hat in der offiziellen Pressemitteilung zu der Entlassung die sportliche Entwicklung der Mannschaft als Grund für die Trennung angeführt. Doch es gab offensichtlich auch weitere Gründe, die am Ende ausschlaggebend waren, die Reißleine zu ziehen.

Bayern-Präsident Uli Hoeneß, der kein freundschaftliches Verhältnis zu Ancelotti pflegte, äußerte sich wie folgt dazu: „Es ist nicht so, dass wir wegen eine verlorenen Spiels so eine weitreichende Entscheidung treffen. die Tatsache, dass der Trainer aus meiner Sicht in den letzten Tagen noch einmal fünf wichtige Spieler – Coman ja auch – auf einen Schlag gegen sich gebracht hat, das hätte er nicht durchgestanden. Du kannst als Trainer nicht deine prominentesten Spieler als Gegner haben.“

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Auch wenn Hoeneß keine konkreten Namen ausgesprochen hat, gibt es zahlreiche Gerüchte, dass es sich dabei um Arjen Robben, Franck Ribery, Jerome Boateng, Thomas Müller und Mats Hummels handelt. Vor allem bei Müller und Ribery war in den letzten Wochen erkennbar, dass diese beiden nicht das beste Verhältnis zu dem Bayern-Coach hatten. Auch die Ausbootung von Boateng, Hummels und Robben im wichtigen Spiel gegen Paris hat wohl dazu geführt, dass sich diese drei gegen einen Verbleib von Ancelotti ausgesprochen haben.