Social Media Fail: „Vielleicht bin ich gar nicht Ilkay Gündogan, sondern Mesut Özil“

Der entromantisierte Fußball-Fan gibt sich keinen Illusionen mehr hin: Spieler wechseln des Geldes wegen ihre Clubs, der obligatorische Kuss aufs Vereinswappen gehört zur Inszenierung. Ebenso die Auftritte in den Social-Media-Kanälen – die meist von professionellen Agenturen gefüttert werden. Bei Ilkay Gündogan hat sich der betreuende Social-Media-Manager jetzt ein schönes Eigentor geleistet.

Screenshot: https://twitter.com/Jord_bvb/

Screenshot: https://twitter.com/Jord_bvb/

Denn seit gestern wissen wir, dass Ilkay Gündogan und Mesut Özil offenbar denselben Social-Media-Manager haben. Denn gestern erschienen auf dem Twitter- und Instagram-Account von Gündogan, der im Juli zu Manchester City gewechselt war, Posts mit dem Inhalt „Joined the Arsenal team before the final game of the US tour. I´ll be back in training soon… #YaGunnersYa“ – versehen mit einem Foto von Mesut Özil.

Es dauerte nicht lang, bis der Faux-Pas bemerkt wurde und die entsprechenden Posts gelöscht waren. Doch da war es schon zu spät, die Posts waren da schon fleißig abfotografiert.

Ein anderer Erklärungsversuch: Es könnte natürlich auch sein, dass sich der gebürtige Gelsenkirchener Gündogan etwas dazuverdient und dem ebenfalls gebürtigen Gelsenkirchener Özil in Sachen Social Media unter die Arme greift. 😉

Realistischer ist aber, dass der Social-Media-Manager der beiden einfach noch auf den Social-Media-Accounts von Ilkay Gündogan eingeloggt war, als er im Namen von Mesut Özil posten wollte. Kann passieren, sollte es aber nicht. Mit Tools, die mehrere Social-Media-Accounts verwalten (etwa Hootsuite) kann man diese Gefahr reduzieren.

Was bleibt? Jede Menge Schadenfreude und viel Aufmerksamkeit in den unterschiedlichsten Medien. Sky Sport News HD schlachtete den Social-Media-Fail gestern ordentlich aus, Marketing-Fachmedien wie Meedia berichteten und die crazy people von Vice Sports brachten es formschön auf den Punkt: „Gündogans Social-Media-Knecht hat heute so richtig verschissen“.

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