Schweizer Medien bringen Lucien Favre als Bosz-Nachfolger ins Gespräch

Was für eine Bilanz für Dortmunds neuen Trainer Peter Bosz: Seit sechs Spielen ohne Sieg, davon vier Niederlagen. Und dann gibt der BVB im „Jahrhundert-Derby“ auch noch eine 4:0-Führung an den FC Schalke 04 ab. Beobachter hatten mit einer Entlassung im Falle einer Derby-Niederlage gerechnet.

Lucien-Favre

Doch BVB-Boss Hans-Joachim Watzke hält am erfolglosen Coach fest. Auf der Mitgliederversammlung gestern sagte Watzke: „Ich erwarte in dieser Woche von dir, lieber Peter Bosz, dass du mit deinem Team in dieser Woche alles auf den Prüfstand stellst und alles genau aufarbeitest. Wir werden dann nach eurer Analyse dazustoßen und noch einmal kritische Fragen stellen. Es darf keine Denkverbote geben.“

Anzeige:

Ob die Dortmunder bis Saisonende abwarten? Unwahrscheinlich. Wahrscheinlicher ist, dass Bosz die sportliche Führung mit seiner Analyse der Ist-Situation und seinem Konzept für den Rest der Saison überzeugen muss.

Der Schweizer Blick geht davon aus, dass Peter Bosz nur eine Woche Zeit hat, um die Bosse zu überzeugen. Die Boulevard-Zeitung bringt als möglichen Bosz-Nachfolger den Schweizer Lucien Favre ins Spiel.

Demnach soll Favre bei seinem aktuellen Club Nizza (noch) nicht zur Diskussion stehen. Präsident Jean-Pierre Rivère sagte bei Eurosport: „Ein Abgang Favres ist undenkbar. Ein Trainerwechsel ist nicht der richtige Weg.“ Als Tabellen-18. in der Ligue 1 sitzt Favre allerdings auch alles andere als fest im Sattel.

Über den Autor

Moritz @Fussballbuzz

Moritz ist der Chefredakteur von Fussballbuzz.de. Bereits seit 2006 bloggt er, seit 2010 auch über Fußball: Zunächst bei einem Blog über die wirtschaftliche Seite der Fußballbranche, später dann bei Schalke-News.de und seit 2017 bei Fussballbuzz.de.