Michael Ballack: Die Bayern-Transferpolitik ist richtig

Der FC Bayern gehört zu den größten und erfolgreichsten Fußballvereinen und befindet sich auf einer Augenhöhe mit Real Madrid, dem FC Barcelona und Paris Saint-Germain – trotz der Niederlage in der Champions League gestern Abend. Dennoch unterscheiden sich die Münchner von den anderen europäischen Top-Klubs. Die Bayern verfolgen eine deutlich konservative Transferpolitik. Während viele Experten und Fans diese Transferpolitik kritisieren, verteidigte Ex-Bayern-Profi Michael Ballack diese Einstellung.

222 Millionen Euro hat Paris Saint-Germain vergangenen Sommer für den brasilianischen Superstar Neymar ausgegeben. Der FC Barcelona hat 105 Millionen Euro für den Ex-Dortmunder Ousmane Dembele bezahlt. Die beiden Transfer machen deutlich welche Dimension im europäischen Fußball erreicht wurden. Auch englische Vereine wie Manchester City und United haben in den vergangenen Jahren viel Geld für neue Spieler ausgegeben.

Rein sportlich mischt der FC Bayern schon seit Jahrzehnten in dem Konzert der Großen mit, kurios ist dabei die Tatsache, dass die Bayern nicht bereit sind so viel Geld für einzelne Spieler auf den Tisch zu legen. FCB-Präsident Uli Hoeneß hat erst vor kurzem betont, dass er keine 100 Millionen Euro für einen Spieler bezahlen möchte. Unterstützung erhält Hoeneß nun vom Ex-Bayern-Profi Michael Ballack. Der „Capitano“ lobte im Interview mit dem Online-Portal Sportbuzzer die Transferpolitik der Münchner. Laut Ballack profitieren die Bayern davon, dass sowohl Rummenigge als auch Hoeneß selbst aktive Profis waren und ein gutes Gespür für Transfers und Spielergehälter haben.

Kommentar hinterlassen

Hinterlasse einen Kommentar

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*