Aus der Not geboren?! – Zorc und Favre tendieren zur internen Lösung

Die Suche nach einem Mittelstürmer gestaltet sich für Borussia Dortmund nach wie vor äußerst schwierig. Kurz vor dem Pflichtspielauftakt im DFB-Pokal gegen Zweitligist Greuther Fürth, kann der BVB noch immer nicht mit einem Nachfolger für die zentrale Position im Sturm aufwarten.

Michael-Zorc

Laut eigenem Bekunden, wie BVB-Manager Michael Zorc gegenüber den Ruhr-Nachrichten, äußerte, gestalte sich die Suche nach einem dauerhaften Nachfolger von Pierre-Emerick Aubameyang, wenn man mal die Leihe von Michy Batshuayi außen vor lässt, als sehr schwierig und zeitaufwändig. Das liege vornehmlich an den astronomischen Preise, die teilweise von Vereinen für allenfalls mittelmäßige Mittelstürmer aufgerufen werden. Zwar werden den Dortmundern ständig Spieler angeboten und prominente Namen wie Anthony Modeste mit den Westfalen in Verbindung gebracht, jedoch konnte bislang kein passender Kandidat verpflichtet werden.

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Ein Transfer müsse laut Zorc Sinn machen, was letztlich die Interpretation zulässt, dass Coach Lucien Favre einerseits mit dem entsprechende Spieler arbeiten möchte und andererseits muss der das Gesamtpaket finanziell realisierbar sein.

Da davon auszugehen ist, dass bis zum Spiel in Fürth am Montagabend mit einem Blitztransfer nicht mehr zu rechnen ist, wird Favre – gewollt oder gezwungen – auf eine interne Lösung in Person von Maximilian Philipp oder dem 19-jährigen Jacob Brunn Larsen setzen.

Sturmhoffnung Alexander Isak (18), der im Januar 2017 von AIK Solna nach Dortmund wechselte, spiele indes in den Planungen des neuen BVB-Coaches keine Rolle mehr und könne, trotz der äußerst überschaubaren Personaldecke im Sturm, die Borussen bei einem entsprechenden Angebot, verlassen. Wieso man seinerzeit 8,6 Millionen Euro für den schwedischen Nachwuchsstürmer hinlegte und man nicht bereit scheint, ihm mehr Zeit zur Entwicklung einzuräumen, bleibt indes fragwürdig.

Über den Autor

Oliver N.

Oliver ist Redaktionsleiter von Fussballbuzz.de. Seit über 10 Jahren arbeitet Oliver als Redakteur und Autor für verschiedene Fußballblogs: Zuletzt bei einem Blog über die wirtschaftliche Seite der Fußballbranche.