Auch „Sky“ meldet: Lucien Favre mit Borussia Dortmund einig

Jetzt meldet auch „Sky“, dass Borussia Dortmund unmittelbar vor einer Verpflichtung Lucien Favres steht. Lothar Matthäus würde die Personalie begrüßen.

Lucien Favre

Die Verpflichtung von Lucien Favre als Trainer von Fußball-Bundesligist Borussia Dortmund ist angeblich nur noch eine Frage von Tagen. Wie Sky berichtet, soll der BVB mit dem 60-jährigen Schweizer Einigkeit über einen Wechsel erzielt haben. Lediglich Modalitäten rund um seine Verpflichtung seien noch zu klären. „Wir kommentieren keine Spekulationen“, teilten die Schwarz-Gelben mit.

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Der einstige Mönchengladbacher Erfolgscoach steht noch bis 2019 beim französischen Erstligisten OGC Nizza unter Vertrag. Bereits im vergangenen Sommer war Dortmund stark an einer Verpflichtung Favres als Nachfolger von Thomas Tuchel interessiert, die Verhandlungen scheiterten aber an den Ablöseforderungen der Franzosen.

Wie Sky weiter berichtet, soll die Borussia planen, Favre kurz nach Abschluss der Saison in der kommenden Woche als Nachfolger von Peter Stöger zu präsentieren. Der Vertrag des Österreichers läuft aus. Zuletzt deutete wenig auf eine Verlängerung des Kontraktes hin. Stöger hatte beim BVB Anfang Dezember die Nachfolge des glücklosen Tuchel-Nachfolgers Peter Bosz angetreten.

Der BVB kämpft nach einer Saison mit vielen Höhen und Tiefen noch um die Qualifikation für die Champions League. Vor dem 34. und letzten Bundesligaspieltag am Samstag (15.30 Uhr/Sky) gegen den direkten Rivalen 1899 Hoffenheim braucht Dortmund einen Punkt, um aus eigener Kraft in die Königsklasse einzuziehen.

Fußball-Rekordnationalspieler Lothar Matthäus würde eine Verpflichtung von Lucien Favre begrüßen. „Favre kennt die Bundesliga, hat in Berlin und Gladbach hervorragende Arbeit geleistet und in Nizza bewiesen, dass er mit Stars wie Mario Balotelli umgehen kann“, schrieb der 57-Jährige in seiner Kolumne „So sehe ich das“ bei skysport.de.

Der Schweizer Fußballlehrer Favre steht noch beim französischen Erstligisten OGC Nizza unter Vertrag. Laut Medienberichten soll er die Nachfolge des Österreichers Peter Stöger beim BVB antreten. Der Vertrag des Ex-Coaches des 1. FC Köln bei den Schwarz-Gelben läuft am 30. Juni aus.

Matthäus sähe noch einen weiteren Vorteil in einer Favre-Verpflichtung: „Favre hat im Übrigen auch ein fantastisches Verhältnis zum besten BVB-Spieler Marco Reus. Er hat ihn in Gladbach erst richtig groß gemacht. Beide schätzen und respektieren sich total“, ergänzte der fünfmalige WM-Teilnehmer Matthäus.

Der 150-malige Nationalspieler weiß allerdings auch um die Eigenheiten des Eidgenossen: „Favre wird wahrscheinlich wie Tuchel (Ex-BVB-Trainer Thomas Tuchel, d.Red) nicht stundenlang Skat spielen und gesellig mit den Bossen zusammensitzen. Aber das wäre für mich auch keine Priorität.“

[Quelle: SID]